Bautrend Holz
Holzbau boomt weiter
Der Trend zum Bauen mit Holz setzt sich ungebremst fort: Seit Jahren steigt die Holzbauquote in Deutschland kontinuierlich an – sowohl im privaten Wohnbau als auch bei öffentlichen und gewerblichen Projekten. Die Gründe dafür sind vielfältig: Der Beitrag von Holz zum Klimaschutz, kurze Bauzeiten und nicht zuletzt die architektonische Vielfalt, die sich mit Holz realisieren lässt.
Rekordwerte in Baden-Württemberg
Besonders deutlich wird der Boom in Baden-Württemberg: Mit einer Holzbauquote von 39 % bei den Neubauten nimmt das Bundesland eine Spitzenposition ein. Fast vier von zehn neu errichteten Gebäuden entstehen somit hier in Holzbauweise – Tendenz steigend. Aber nicht nur in „The Länd“, auch in anderen Regionen wie Bayern, Hessen und Teilen Norddeutschlands verzeichnet der Holzbau Jahr für Jahr erfreuliche Zuwächse.
Klimafreundlichkeit punktet
Holz überzeugt als Baustoff durch seine gute CO2-Bilanz. Es bindet während seines Wachstums das Treibhausgas Kohlendioxid und wirkt sich dadurch positiv aufs Klima aus. Zudem erfordert die Verarbeitung vom Baum zum Baustoff einen im Verhältnis zu anderen Materialien geringeren Energieeinsatz. Weitere entscheidende Vorteile ergeben sich aus den kurzen Bauzeiten dank modernster Vorfertigung, den innovativen Konstruktionsmöglichkeiten und der hohen Energieeffizienz, die sich bei Holzbauten heute erreichen lässt.
Einsatzbereiche werden breiter
War Holzbau lange vor allem im Einfamilienhaus-Bereich verbreitet, gewinnt er nun auch in mehrgeschossigen Wohnbauten, bei Kitas, Schulen oder Bürogebäuden an Bedeutung. Moderne Verbindungstechniken, hochentwickelte Dämmungslösungen und hybride Bauweisen erweitern die Einsatzmöglichkeiten stetig – Holzbau hat also Zukunft!
Bildquelle: Shahin Alam, Adobe Stock